Stadt Renningen

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Stadtinformation

Interview mit Bürgermeister Wolfgang Faißt

Wer könnte ein besseres Portrait Renningens zeichnen als der Bürgermeister selbst? Er hat die Entwicklung der Stadt in den letzten Jahren gesteuert und begleitet.

Eine liebens- und lebenswerte Stadt

Herr Faißt, Renningen hat in den vergangenen Jahrzehnten eine beeindruckende Entwicklung genommen. Die Stadt ist jung, dynamisch, wirtschaftsstark und zählt zwischenzeitlich zu den gefragtesten Wohngegenden der Region Stuttgart. Wie erklären Sie sich diesen rasanten Aufstieg von einem kleinen Dorf zur attraktiven Kleinstadt?

Nun, die Grundlagen für diese positive Entwicklung wurden sicherlich schon mit dem Zusammenschluss der ehemals selbständigen Gemeinden Renningen und Malmsheim im Jahre 1972 gelegt. Seitdem ging es stetig bergauf, was ganz sicher auch daran lag, dass immer eine Politik mit Augenmaß betrieben wurde.

Die jeweils amtierenden Gemeinderäte und Bürgermeister, aber auch die Bürger beider Stadtteile haben immer Wert auf das Verbindende und nicht auf das Trennende gelegt. Bei der Realisierung neuer Projekte stand nie die Stadtteilfrage im Vordergrund, zukunftsweisende Planungen wurden vielmehr auf der Grundlage des Bedarfes und der Machbarkeit entwickelt. So bekam jeder Stadtteil automatisch seinen Teil des Kuchens ab. Das Ergebnis sehen wir heute: Eine liebens- und lebenswerte Kleinstadt mit zwei blühenden Stadtteilen, in denen es sich wunderbar leben lässt.

Gibt es aktuelle Beispiele für diese positive Entwicklung in beiden Stadtteilen?

Natürlich, die gibt es fast in jedem Jahr. Herausragende Projekte waren zuletzt die Neugestaltung der Ortsmitte und der Neubau der Kinderkrippe im Stadtteil Malmsheim. In den Schnallenäckern entsteht ein neues, attraktives Wohngebiet mit einem kleinen Stadtpark und der innovative Bosch-Campus füllt sich immer mehr mit Leben. Im Stadtteil Renningen entsteht in der südlichen Bahnhofstraße eine neue Stadtmitte mit hoher Aufenthaltsqualität, Geschäften und einem Café. Die Bauarbeiten für ein neues multifunktionales Schulgebäude im Schulzentrum laufen ebenso wie der Neubau der Mediathek an der Jahnstraße. 

Großprojekte wie der Bau der S-Bahn-Verbindung S 60 und der Bundesstraße B 464 zwischen Renningen und dem Raum Sindelfingen/Böblingen wie auch einige eigene Infrastrukturmaßnahmen haben unsere ganze Kraft erfordert. Seitdem hat die Stadt Renningen auch hinsichtlich der verkehrlichen Anbindung an die benachbarten Technologie- und Wirtschaftszentren eine Spitzenstellung in der Region eingenommen. Ich könnte diese Liste jetzt fortsetzen...

...aber wir wollen noch nicht alles vorwegnehmen. Die gute Infrastruktur wird dann sicherlich zu weiterem Zuzugsdruck und auch zu weiteren Ansiedlungswünschen attraktiver Gewerbebetriebe führen. Wird Ihnen da
nicht bange?

Keineswegs. Wir achten sehr auf eine gesunde und nachhaltige Entwicklung. Dies gilt für die Ausweisung neuer Wohngebiete ebenso wie für die Ansiedlung neuer Gewerbebetriebe, wir werden hier auf Qualität Wert legen und mit unseren Ressourcen vorsichtig umgehen.

Was mögen Sie persönlich am liebsten in Renningen und warum leben Sie gern in dieser Stadt?

Da fallen mir als erstes die Menschen ein. Hier gibt es viele, die sich mit großem persönlichen Engagement in den verschiedensten Bereichen in unser Gemeinwesen einbringen und das Leben in unserer Stadt prägen. Dieses soziale Netz ist aufgrund der langsam gewachsenen Strukturen sehr ausgeprägt. Hier wird auf der Straße noch gegrüßt und man kennt in der Regel seine Nachbarn persönlich. Soziale Wärme und Mitmenschlichkeit sind durch nichts zu ersetzen und machen den Wert einer Gesellschaft aus.

Unvergleichlich ist für mich auch die Landschaft und Natur, die unsere Stadt umgibt. Ein gefragter Wohn- und Wirtschaftsstandort mit großen Perspektiven mitten in der Zukunftsregion Stuttgart, eingebettet in Wiesen, Wald und Felder, wo gibt es so etwas noch? Morgens beim Joggen erfreue ich mich immer wieder daran. Und dann das enorme Freizeitangebot, die Feste und Veranstaltungen der Vereine, Kirchen und Organisationen, die Bildungseinrichtungen, die sportliche und kulturelle Infrastruktur.

Die Zukunftsperspektiven unserer Stadt sind mit diesen Rahmenbedingungen fantastisch. Es macht Freude, mit meiner Familie hier zu leben und als Bürgermeister gemeinsam mit vielen Engagierten für die Zukunft unserer Stadt zu arbeiten.

Aber mehr möchte ich den Lesern gar nicht verraten...  Schauen Sie sich unsere schöne Stadt doch einfach mal an - hier auf der Homepage und  vielleicht bald auch bei einem persönlichen Besuch? Ich würde mich sehr freuen!

Vielen Dank für das Interview.

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